& vierwöchiges
Residency-Symposium

Das vierwöchige Residency-Symposium bietet Künstler*innen, Kurator*innen und Schriftsteller*innen eine einzigartige Residency, an einem geschichtsträchtigen Ort. Yachtclub wird im Rahmen des Viertelfestivals 2026 und in Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Kirchberg am Wagram umgesetzt.

Ein leerstehender Gebäudekomplex, eine ehemalige Jugenderziehungsanstalt, wird zur temporären Produktionsstätte für künstlerische Forschung, kollektive Prozesse und konkrete Gestaltung. Im Zentrum steht die Frage nach Regeln und Räumen: Wer stellt sie auf? Wer kann sie verändern? Und was entsteht, wenn wir sie gemeinsam neu schreiben? Das großzügige Gelände wird für Besucher*innen geöffnet und bietet ein vielseitiges kulturelles Angebot, wie Konzerte, Lesungen oder Ausstellungen. Aber auch an ruhigen Tagen, wir der offene Garten mit seiner gemütlichen Garten-Bar zum sozialen Treffpunkt, der zum Verweilen einlädt und Nachbar*innen, Besucher*innen mit Künstler*innen vernetzt.

Die Geschichte der ehemaligen Jugenderziehungsanstalt dient als Ausgangspunkt für künstlerische Reflexion über Kontrolle, Teilhabe, Gemeinschaft und Spielräume. In einem vierwöchigen Programm werden Künstler*innen dazu eingeladen, diese Themen spielerisch, politisch und lustvoll zu erkunden. Künstlerische Auseinandersetzungen werden dabei zum Kommentar, zum Diskursraum und erweitern bestehende Strukturen und Denkakte. Das bewusste Spiel mit Gegenteiligkeit und Transformation wird hier im Titel YACHTCLUB angesprochen: Es entsteht ein offener Raum, der in die gemauerte Realität eingreift und zum Austausch, zur Bewegung und zum gemeinschaftlichen Handeln einladen.& vierwöchigesResidency-Symposiumvon 19.06. bis 19.07.26,Kirchberg am Wagram.Das vierwöchige Residency-Symposium bietet Künstler*innen, Kurator*innen und Schriftsteller*innen eine einzigartige Residency, an einem geschichtsträchtigen Ort.
Yachtclub wird im Rahmen des Viertelfestivals 2026 und in Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Kirchberg am Wagram umgesetzt. 

19. Juni bis 19. Juli 2026,
ehem. Erziehungsanstalt Kirchberg/Wagram,
mit:

[AA+] ist ein interdisziplinäres Kollektiv, bestehend aus Künstler*innen, Architekt*innen. Ihre Arbeiten erforschen unter anderem durch gemeinsames Kochen, Essen und Schwer-Metall Querverbindungen die Schnittstellen zwischen Performance, kollektivem Handeln und öffentlichem Raum. AestheticAthletics+ bauen gemeinsam mit Lino Lanzmaier eine offene Kü-Kü-Kombüse im Garten der ehem. Erziehungsanstalt in Kirchberg am Wagram. (www.aaplus.plus)

Vernetzung ist das zentrale Element in der Arbeit des in Zell am See geborenen Künstlers. Er verknüpft Objekte, Zeitstränge und Konzepte, um seinen Herkunftsort mit seiner jetzigen Umgebung in Beziehung zu setzen. Derzeit an der Wiener Kunstschule in den Werkstätten für Design, Raum sowie Animation und Experimentalfilm aktiv, hinterfragt er durch Performance und Installation die Bedingungen von Produktion und kultureller Identität.

Celina J. August vereint Malerei, Skulptur und Tattoo im Dazwischen. Geprägt durch jährliche Ortswechsel macht sie das Flüchtige sichtbar. In Pink und Grüntönen sowie flüssig wirkender Keramik dekonstruiert sie sakrale Muster. Ein Hauch von Wind durchzieht ihre Werke als Sinnbild von Metamorphose. (www.celinajaugust.com)

Im Spannungsfeld von Klang, Performance und Radio erschafft der italienische Künstler immersive, sich wandelnde Sound-Umgebungen. Von Linz aus arbeitet er mit Raum, Synthese und Systemen, um akustische Landschaften zu bauen, die das Publikum umschließen. Seine Praxis verbindet technische Präzision mit einer ortsspezifischen Herangehensweise an Klang. (andreacorradi.net)

Verwurzelt im klassischen Ballett und experimentellen Bewegungspraktiken, kreiert die tschechische Tänzerin und Performerin poetische Welten. Nach ihrem Master in Movement Research an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz verbindet sie in ihren Soli und Filmen zeitgenössischen Tanz mit surrealer Bildsprache. Ihre Arbeit thematisiert oft die Erinnerung des Körpers und Identität in sich wandelnden Landschaften.

Alles um ihn herum ist Material, das verändert und rekontextualisiert werden kann – so beschreibt der österreichische Künstler seinen Ansatz. Er studierte Transmediale Kunst in Wien sowie Generative Kunst in Berlin und betreibt heute den Kunstraum L201 in Studenzen, der durch seine Lage an einer hochfrequentierten Straße besticht. In seinen zahlreichen Ausstellungen nutzt er verschiedenste Methoden, um Alltägliches in neue Zusammenhänge zu setzen. (www.alfredlenz.com)

Christian Murzek nutzt Computer-Codes und Algorithmen als Ausgangspunkt für seine Kunst. Er zieht Momentaufnahmen aus digitalen Prozessen und bringt diese per Siebdruck auf die Leinwand. Die kühle, exakte Geometrie bricht er danach durch manuelle Malerei und den Einsatz des Rakels wieder auf. So entstehen vielschichtige Arbeiten, die Datenströme in eine Kombination aus Malerei und Skulptur übersetzen. (www.murzek.com)

Christine Pavlic ist Künstlerin und Nautikerin. Sie verbindet Kunst, Forschung und kollektives Handeln. Mit dem Kunst- und Forschungsschiff MaTjoPo entwickelt sie fluide Räume für Begegnung, Experimente und künstlerische Praxis im Strom. Between the shores of reality and the horizons of utopia. (www.christinepavlic.com )

Der in Wien lebende Künstler und Lehrende an der Akademie der bildenden Künste Wien fokussiert sich in seiner Arbeit auf den Fachbereich Intervention/Environment. Seine Projekte und Ausstellungen, unter anderem im Belvedere 21, im Kunstraum NÖ oder der Ag Gallery Riga, untersuchen die Wechselwirkung zwischen künstlerischem Objekt und umgebendem Raum. (www.tobiaspilz.net)

Autor & Musiker. 1983 in Linz geboren. Lebt ebendort und unterwegs. Sein Debütroman “Triceratops” stand 2020 auf der Longlist des Deutschen Buchpreises, sein zweiter Roman“Lauter“ 2024 war für den Österreichischen Buchpreis nominiert. Musikalisch aktiv bei Äffchen & Craigs, Fang den Berg, MULM, Kassa 4. (www.stephanroiss.at)

Das transdisziplinäre Kollektiv, bestehend aus Sophie Netzer, Kerstin Reyer, Simone Barlian und Theresa Mühl, arbeitet an der Schnittstelle von Architektur, Körper und öffentlichem Raum. Auf Basis empirischer Beobachtungen und raumtheoretischer Ansätze hinterfragen sie gängiges Nutzungsverhalten und fördern den Diskurs vor Ort. Ihre prozessorientierten Projekte münden in performativen Installationen, die Orte durch Bewegung, Sound und Objekte überlagern und als theatrale Stücke reaktivieren. (www.raumarbeiterinnen.org)

Das in St. Pölten ansässige Duo arbeitet an der Schnittstelle von bildender und angewandter Kunst, Ausstellungsproduktion sowie analoger und digitaler Kommunikation. In ihrer Praxis verbinden sie Medien wie Fotografie, Film und Programmierung mit handwerklichen Techniken, um raumgreifende Konstruktionen und Interventionen zu schaffen, die zur Interaktion einladen. Ihre Arbeiten, die oft gesellschaftspolitische Kontexte untersuchen, wurden u. a. bei der Kulturhauptstadt Salzkammergut 2024, im Karikaturmuseum Krems und im KinderKunstLabor St. Pölten präsentiert. (www.marsundblum.at)

Als interdisziplinäre Künstlerin macht sie ihr Umfeld zum Material und verwandelt Orte in Situationen für Reflexion, Interaktion und Kritik. Nach ihrem Studium an der Kunstuniversität Linz realisierte sie Projekte für die Kulturhauptstädte Salzkammergut 2024 und Chemnitz 2025. In ihren Arbeiten visualisiert sie Fragen des Mitgestaltens und Sorgetragens innerhalb einer standardisierten Lebenswelt. (www.annaweberberger.com)

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